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25.10.2009 Unwahrheiten zum Thema "CB-Lounge"



Kassel/ Durmersheim (HaWe/ RR/ Ho) *

Die Nicht-rechtsfähige DCBO ist, so wurde vor einigen Tagen bereits festgestellt, wieder durch Unwahrheiten aufgefallen. In dem CB-Lounge-Twitterkanal wird, von einem der "Deutschen Funk-Allianz (DFA) e.V." nicht näher erkennbaren Kommentator behauptet:

"# Die #DCBO hat erneut die Verbände #DFA und #DAKfCBNF zur Mitwirkung an der #CB-Lounge 2009 in #Durmersheim eingeladen.2:09 PM Oct 4th from web"


In einem einige Tage später eingestelltem Kommentar ist ähnliches zu lesen:

"# Auch 1 Woche vor der #CB-Lounge 2009 keine Rückmeldung von der DFA und dem DAKfCBNF. Beide wurden wiederholt zur Teilnahme eingeladen.10:53 PM Oct 14th from Twitterrific "


Hierzu stellt der Vorstand der "Deutschen Funk-Allianz (DFA) e.V." fest:

  • Der Vorsitzende der DFA e.V. hat bis zum Redaktionsschluß dieses Beitrages (22.10.09) keine offizielle Einladung erhalten.

  • Der stellvertretende Vorsitzende der DFA e.V. hat ebenfalls zu keinem Zeitpunkt eine offizielle Einladung erhalten.

  • Die Mitglieder des restlichen Vorstandes wie des Präsidiums haben zu keiner Zeit eine offizielle Einladung erhalten.

Der DFA-Vorstand bittet darum, zukünftig derartige Einladungen an mehrere Empfänger innerhalb der DFA e.V. zu senden.
Auch ein telefonischer Kontakt wäre bei derartigen "wichtigen" Informationen sinnvoll.
In einem kürzlich erfolgten privaten Gespräch tauschte der Vorsitzende der DFA e.V., Harald Westermann, und Th. Pfannebecker (DCBO) div. Argumente aus. Dabei kristalisierten sich schnell die Hauptdifferenzene heraus, welche es bislang verhindern, offizielle Gespräche aufzunehmen bzw. sich gegenseitig bei Veranstaltungen zu besuchen.


Diese sind:

  • 1. Die Nicht-Rechtsfähigkeit der DCBO.

Der Gesamtvorstand der DFA zweifelt die rechtmäßige Existenz der DCBO als CB-Funk-Verband an.

"Um als juristische Person, welche mehrere hundert CB-Funker vertreten will, anerkannt zu werden, muss sich die DCBO als Verein bei einem Registergericht eintragen lassen. Erst dann sind Vertretungs-Gespräche auf gleicher Augenhöhe möglich.",


so Harald Westermann gegenüber der Pressestelle.
Er fügte noch hinzu, daß die DFA und somit auch er selbst, selbstverständlich, auch für die DCBO-Mitglieder ansprechbar ist. Dieses muß er sogar, will er nicht gegen die Geschäftsordnung der DFA verstoßen. Er werte jedoch alle diese Gespräche als Gespräche mit einem einzelnen CB-Funker. Bislang ist ihm zudem keine entsprechende Legitimation vorgelegt worden, aus der rechtsverbindlich hervorgeht, daß eine tatsächliche Person aus dem DCBO-Vorstand im Auftrage der gesamten DCBO-Mitglieder mit ihm sprechen möchte.
Vor jeder DFA-Parlamentsvollversammlung verlangt Vorstand und Präsidium von den DFA-Abgeordneten die Abgabe einer Legitimation, in der u.a., rechtsverbindlich Auskunft über die offizielle Adresse und die Anzahl der Mitglieder abgefragt wird.

"Man könne nicht von einem DFA-Mitgliedsverein einerseits eine Legitimation fordern. Andererseits soll auf die rechtsverbindliche schriftliche Auskunft über eine Beauftragung des DCBO-Vertreters verzichtet werden. Das geht nicht."



  • 2. Die Mitgliedschaft der DCBO in der nicht rechtmäßig arbeitenden ECBF-"Brüssel".

Die "Deutsche Funk-Allianz (DFA) e.V." berichtete bereits mehrfach: 21.10.2008 OAMI lehnt Widerspruch der ECBF-Brüssel ab:
Auf dem am 1. Oktober 2006 stattgefunden "12. (außerordentlicher) ECBF-Kongress" wird Dieter Löchter zum Präsidenten der ECBF gewählt.
Hierzu äußerte sich Enrico Campagnoli, als rechtmäßiger ECBF-Präsident in einer Veröffentlichung des "FM-Funkmagazins":

"Senior-Vizepräsident Albert Bertrana sei nicht berechtigt gewesen, den Brüsseler Kongress einzuberufen. Dies sei laut Satzung die Aufgabe des Präsidenten.
{...}
Campagnoli merkt {...} an, dass er Löchter "selbstverständlich" nicht als Präsidenten anerkennen werde und warnt ihn, den Namen "ECBF" zu verwenden. Campagnoli weist ferner darauf hin, dass die CB-Organisation "India Fox International Freien DX...", deren Präsident Dieter Löchter war, bereits am 19. Mai 2003 vom zuständigen Registergericht für "erloschen" erklärt wurde. Campagnoli veröffentlicht dazu das Faksimile eines Briefes des Registergerichts an den stellv. DAKfCBNF-Vorsitzenden Alfred Brandt, der bereits auf der Herbsttagung des DAKfCBNF am 11. Oktober 2003 in Dahlen verlesen wurde {...}."


Vorher, im Mai desselben Jahres gab Enrico Campagnoli bekannt, daß außer ihm und dem Vertreter Griechenlands, Aris Matiatos, alle anderen Council-Mitglieder nicht mehr rechtmäßig im Amt gewesen wären, weil deren Amtszeit im April 2004 abgelaufen sei. Möglich sei dieses durch eine in der ECBF-Satzung verankerte Sonderregelung.
Diese hat Enrico Campagnoli angewendet, um von der ECBF den, seiner Meinung nach, negativen Einfluß der Fa. President abzuwenden. Laut Satzung arbeitet die ECBF unabhängig von allen politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Einflüßen.
Enrico Campagnoli berichtete jedoch, daß teilweise hohe finanzielle Zuwendungen der Fa. President hinter seinem Rücken an einzelne ECBF-Deligierte gezahlt wurden.
Er veröffentlicht folgende Begebenheit:

"(...)
1-On September 19, 2001, I, as ECBF President, met in Geneva with the members of ECBF Council, at that time in charge, (Bertrana, Vice President, Jaregtno, Treasurer, Espellargas) , who are or were employed at the company "President" and the neo-general secretary, Edgar Rosello, to see some ECBF affairs. The meeting closed in a friendly situation.
Rosello lost the plain and came back.
He was furious. He was saying he was not paid enough by the company President. I asked explications. He replied me that ECBF was owned by the company President, that many delegates at the Paris Congress in 2000, have been paid under the table by the company President, that he was not of course referring to me and ECBF bodies, but to the company President that was paying him.
I replied that till I will be ECBF President that company will do all what I can to do not permit that a company owns or control, under the table, our users organization. From that moment it was practically impossible for me to work with this person and ECBF were frozen.
(...)
(... Anm. der DFA: deutsche Übers. gem. der Meldung in "CB-Radio":)
(...)
1 - Am 19. September 2001 traf ich mich in meiner Funktion als ECBF-Praesident mit den damaligen Mitgliedern des EBCF-Rates (Bertrana, Vizepraesident, Jaregtno, Schatzmeister, Espellargas), welche bei der Firma "President" beschaeftigt sind oder waren, und dem neuen Generalsekretaer Edgar Rosello, um ein paar ECBF-Angelegenheiten zu besprechen. Das Treffen endete in freundlicher Atmosphaere. Rosello verpasste sein Flugzeug und kam zurueck.
Er war aufgebracht. Er sagte, dass er nicht ausreichend bezahlt wird von der Firma President. Ich bat um Erklaerungen. Er antwortete mir, dass die Firma President ECBF besass, dass viele Delegierte beim Kongress in Paris im Jahr 2000 unter dem Tisch von der Firma President bezahlt wurden und dass er natuerlich nicht auf mich oder andere ECBF-Koerperschaften verweist, aber auf die Firma President, die ihn bezahlt.
Ich antwortete, dass, solange ich ECBF-Praesident bin, diese Firma alles dagegen tun wird, dass eine andere Firma unsere Mitgliedsorganisationen unter dem Tisch besitzt oder kontrolliert. Von diesem Moment an war er fuer mich praktisch unmoeglich mit dieser Person zusammenzuarbeiten und ECBF wurde eingefroren.
(...)"


Enrico Campagnoli erklärte dazu, anläßlich des von ihm rechtmäßig einberufenen XII. ECBF-Kongresses (21./22. Okt. 2006) in Warschau, daß die ECBF vor 30 Jahren gegründet worden sei...

"... als eine europäische Verbraucherschutzorganisation und es sei eine Ehre, das 30 jährige Bestehen hier in Warschau zu feiern mit der Durchführung des 12. ECBF Kongresses und dabei die Unabhängigkeit von kommerziellen Einflüssen bewahrt zu haben, wie es der Artikel 1.5 der Statuten vorschreibt.
Kommerzielle Einflüsse haben die Aktivitäten der ECBF in den letzten Jahren eingefroren. Er bedauert die Entscheidung der Teilnehmer des Brüsseler Treffens, welches am vergangenen 1.Oktober als illegales Treffen stattfand und das ohne ein ableitbares Recht aus den Statuten zusammen gerufen wurde und den Namen der ECBF missbraucht habe."


Die "Deutsche Funk.-Allianz (DFA) e.V." nahm in Person von Mathias Czaya am Kongress teil und wurde als offizieller Vertreter Deutschlands in der ECBF von Campagnoli aufgenommen. Während des Verlaufs des Kongresses wurde Mathias Czaya zum "Second ECBF Vice President" gewählt.

Im Laufe der darauf folgenden Monate erfolgte ein reger Gedankenaustausch in mündlicher wie auch schriftlicher Form zwischen der DFA e.V. und dem ECBF-Präsidenten Enrico Campagnoli. Man entschloß sich dazu, auf der Frühjahrparlamentsvollversammlung 2007 Enrico Campagnoli wie auch Dieter Löchter als ECBF-Präsidenten einzuladen.
Zunächst verlief die Versammlung in regem argumentativem Schlagabtausch zwischen Campagnoli und Löchter. In einer Sitzungspause konnte man laute Worte vor der Saaltüre vernehmen. Anschließend erfahren die Anwesenden, daß Dieter Löchter vorzeitig abgereist ist. In der nachfolgenden Diskussion wurde von einem Anwesenden ausgesprochen, daß Dieter Löchter hier sehr unklug gehandelt habe. Er hätte sich den Argumenten Campagnolis stellen müssen.

Bis heute bekommt die DFA e.V. in unregelmäßigen Abständen immer weitere anerkannte Dokumente, welche die Unrechmäßigkeit der ECBF-"Brüssel" untermauern.
Im Mai 2007 wird die DFA e.V. vor Gericht zitiert: Die ECBF-"Brüssel" hat am 10. Mai 2007 beim Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Funk-Allianz (DFA) erwirkt. Die DFA habe das Logo der ECBF unrechtmäßig verwendet
Vor Gericht klärt sich die Situation. Der ECBF-Anwalt nimmt die Beschwerde zurück. Das Gericht legt der ECBF-Brüssel die Verfahrenskosten auf, welche teilweise erst im Laufe des Jahres 2009 von der ECBF beglichen wurden.

Bis zum heutigen Zeitpunkt beharrt Dieter Löchter jedoch weiterhin darauf, daß einzig er der ECBF-Präsident sei.
Dieses ist, angesichts der im Besitz der DFA e.V. befindlichen Dokumente, eindeutig nicht der Fall.
Am Rande der in Kempen/ St. Hubert stattfindenden Frühjahrsparlamentsvollversammlung der DFA e.V. sprach man gar von einem Betrug Dieter Löchters an allen europäischen CB-Funkern.

"Da die DCBO der ECBF Löchters beigetreten ist, ist es selbstverständlich, daß sich die DFA offiziell nicht an Veranstaltungen der DCBO beteiligt. Man würde nicht nur die DCBO, sondern auch die Nichtrechtmäßige ECBF-"Brüssel" unnötig aufwerten und die ehrlichen CB-Funker Deutschlands vor den Kopf stoßen.",


so ein Argument aus den Mitarbeiterreihen der DFA e.V. .


  • 3. Eine offizielle Äußerung der DCBO im neuen PDF-CB-Funkmagazin "on-radio"

Auf Seite 17 der ersten Ausgabe lassen die "on-radio"-Redakteure die DCBO zu Wort kommen:

"Wir wollen eine Plattform für CB-Funker bieten und keine Promotion für die eine oder andere Gruppe betreiben" so Thomas Pfannebecker und Thomas Karten weiter. Wer dies nicht verstehen kann oder will, der sollte der CBLounge fern bleiben ..."



Die DFA e.V. mußte in den letzten Tagen erkennen, daß Thomas Pfannebecker und Thomas Karten hier gegen die eigene Bedingung verstoßen.
In einem Kommentar des DCBO-Twitterkanals ist zu lesen:

"# Den Präsidenten der #ECBF (Dieter Löchter), können Sie auch in diesem Jahr auf der #CB #Lounge persönlich Treffen ... www.CB-Lounge.de1:50 AM Oct 11th from Twitterrific"


"Es sollte jedem verständlich sein, daß wir unter all diesen Bedingungen nicht teilnehmen können. Das sollte auch dem Veranstalter, dem "CB-Funk Rheintal e.V.", der sich bereits in den Vorjahren zur DCBO positioniert hat, klar sein.,


so der Vorsitzende der DFA e.V., Harald Westermann

* Links zum Thema:


- Twitter - CB-Lounge-Twitterkanal: http://twitter.com/cblounge

- "Deutsche Funk-Allianz (DFA) e.V." - 21.10.2008 OAMI lehnt Widerspruch der ECBF-Brüssel ab: http://www.deutsche-funk-allianz.de/News/newsarchiv17.html#21.10.2008

* Veröffentlichung frei, Beleg erbeten an pressestelle@deutsche-funk-allianz.de

(Ältere Beiträge sind im Archiv abzurufen...)


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